Silvester 2001 im Gasthaus Linde!

Es war schon eine illustere Gesellschaft, die sich bei mir in Oberwolfach zusammengefunden hatte. Alles handverlesenes Publikum. Schon bei der Zimmerreservierung habe ich mich gefragt: "Kommst Du bei dieser Bande überhaupt noch ins Bett ?"

Doch nun mal der Reihe nach. Hans "der Spoilermann" war der erste, der sich angemeldet hat. Er wollte mit seiner Tochter mal eine ruhige Woche bei mir verbringen und gemütlich seine Kaffee's trinken.
Dieter mit seiner Frau Barbara (die "Muppets" aus dem Siegerland ) waren die Nächsten und als sich dann noch die Angerhausen, der ruhige Norbert mit seiner Kerzenfee Heike, anmeldeten war mir schon klar, was auf mich zukommen würde. Schmunzeln mußte ich dann über Eva, die sich mit Ihrem Hans anmeldete und fragte: "Sind wir da alleine ........ ?"

Heike und Eva im Gespräch

Ja Eva (re.), es ist schon etwas schwer, gegen die Plaudertasche Heike (li.) anzukommen. Und wenn dann klein Heike etwas von meinem guten Wein zu sich genommen hat, ist sie nicht mehr zu bremsen.
Da hilft nur noch "Augen zu und durch" - Widerspruch wird sowieso nicht geduldet.

Norbert und Heike Man sieht es doch schon am Gesichtsausdruck von Norbert (li.), wer bei den beiden (mit Heike, li.) die Hosen anhat. Daher lieben wir auch so die gemütlichen "Herrenabende" oder haben auch nichts einzuwenden, wenn unsere Damen mal zum Shoppen gehen.
Gemütlich ging's zu Als alle anderen Gäste verpflegt waren ging es zum gemütlichen Teil über. Mein Sohn Benjamin hatte inzwischen mit Uwe die Startrampen für die Raketen gerichtet und diese in Position gebracht. Für das leidliche Anzünden hatte ich extra Gasfeuerzeuge mit langer Pitzündung besorgt. Früher hatte ich jedesmal verbrannte Finger...
Start frei für das Riesenfeuerwerk ! Toll, was die beiden da aufgestellt hatten. 30 Minuten lang hatten wir mit 3 Mann zu tun, dieses in die Luft zu befördern. Beim anschließenden Aufräumen (Norbert behauptet 1,5 Stunden gekehrt zu haben und noch 3 Wochen später Muskelkater von der harten Arbeit zu verspüren) wurde der Durst so gewaltig, dass die Bande am nächsten Tag das Mineralwasser literweise bestellte, und mein Nachbar, der Apotheker, Aspirin nachordern mußte.

Seitenanfang (Bild-hoch)Die Bilder wurden mir von Eva Dötsch aus Andernach zur Verfügung gestellt.